Ein Garten macht viel Arbeit

Jeder der einen Garten hat, ist eigentlich bis auf die Wintermonate gefordert, denn es gibt immer etwas zu tun. Was aber wenn die Lust zur Gartenarbeit fehlt? Damit das Gemüse gedeiht, müssen Beete umgegraben und Unkraut gejätet werden. Kranke Pflanzen müssen behandelt werden. Doch es gibt auch eine Möglichkeit, die Gartenarbeit auf ein Minimum zu reduzieren.

Tipps für faule Gärtner

mulch-70901_640Mulch lässt sich wunderbar als Unkrautbremse verwenden. Lästige Wurzelkräuter wie zum Beispiel, Giersch und Winden, aber auch Moos, sind oft sehr hartnäckig. Derjenige der keine Lust auf Gartenarbeit hat, macht es anders.

Im Bereich von Bäumen und Beerensträuchern kommt auf die Erde eine Lage Kompost, dann wird ein dicker Karton darüber gelegt und zum Schluss mit Rinden Mulch abgedichtet.

Innerhalb eines Jahres ist der Karton verrottet und das Unkraut verschwunden.

Gerade Beete umgraben erweist sich als eine schweißtreibende Arbeit und danach verkrustet sie wieder, wenn Regen und Sonne darauf fallen. Die Beete können jedoch mit Kompost versorgt werden und mit Mulch aus Rasenschnitt oder Holzfasern bedeckt werden. Das geht schnell und zudem auch effektiv, denn der Mulch versorgt die Erde mit Mikroorganismen und Bakterien, außerdem sorgen Regenwürmer für einen lockeren Boden. So können sich Wurzeln besser ausbreiten und die Pflanzen besser wachsen.

Wer sich das Rasen mähen ersparen will kann einfach eine Blumenwiese anlegen. Dort muss nicht gegossen werden und nur zwei oder dreimal im Jahr gemäht. Dazu kommt noch der Anblick der freien Natur. Eine andere Möglichkeit den schon vorhandenen Rasen nicht oft bearbeiten zu müssen ist, dass hier nur selten gemäht wird. Im nächsten Jahr wird dann vertikutiert und eine dicke Schicht Quarzsand gestreut. Innerhalb von drei bis vier Jahren entsteht eine Blumenwiese, an der sich jeder erfreuen kann.

Blumenwiesen begeistern immer mehr Menschen

Gerade in der Stadt ist die Sehnsucht nach Natur mitunter groß und wer ein Fleckchen Erde zur Verfügung hat, kann sich sein eigenes Stück Natur einsäen. Dabei dürfen aber so gut wie keine Lücken entstehen, denn es soll ein verschwenderischer Umgang mit Blüten und Farben werden.

Eine Blumenwiese macht auch nicht viel Arbeit, beim Säen muss nur darauf geachtet werden, dass das Saatgut leicht in die Erde eingearbeitet wird, das geht am besten mit einer Harke. Das säen muss allerdings in den ersten Jahren öfter wiederholt werden, denn auch Vögel und andere Tiere erfreuen sich an der Saat.