Wie organisiert man einen Garagenflohmarkt?

Der eigene Flohmarkt gibt jedem die Möglichkeit Dinge zu veräußern, die nicht mehr gebraucht werden, aber zu schade zum Wegschmeißen sind. So wird man zum einen unnötige Dinge los, kann nebenbei noch ein Taschengeld flea-market-67366_640verdienen und man macht anderen Menschen eine Freude. Doch damit der Garagenflohmarkt kein Reinfall wird, sollten einige Dinge beachtet werden.

Die richtige Organisation

Zuerst sollten alle Waren, die verkauft werden, sollen einer Kontrolle unterzogen werden. So bekommt man einen Einblick über die Menge und es ist möglich defekte Sachen auszusortieren.

Danach sollte die Ware sortiert werden. Das heißt, Kleidung zu Kleidung, Spielwaren, Porzellan, Haushaltsartikel usw. Hier bietet es sich an, alles in verschiedenen Kartons zu lagern. Für kleine Dinge können gerne alte Schuhschachteln genommen werden. Die können gleich beschriftet werden. Der Flohmarkt in der Garage muss natürlich öffentlich gemacht werden, sonst läuft man Gefahr, dass keiner kommt. Hierfür eignet sich besonders gut das Schwarze Brett im Supermarkt. Auch kleine Flyer, die am heimischen PC erstellt werden, können verteilt werden. Außerdem gibt es die Möglichkeit das Internet für kostenlose Anzeigen zu nutzen.

Wenn alles aufgebaut ist, sollte man sich Preise für die Dinge überlegen. Dabei sollte immer eine obere Grenze überschritten werden, so ist genügend Spanne, um noch handeln zu können und trotzdem seinen Wunschbetrag zu erhalten. Natürlich muss an ausreichend Kleingeld zum Wechseln gedacht werden. Es kommt sicher gut bei den Käufern an, wenn kleine Tütchen oder Kartons bereitgehalten werden um die Waren, die erworben werden, nach Hause transportieren zu können.

Braucht man eine Genehmigung?

Ob man in der Gemeinde, wo der Garagenflohmarkt stattfinden soll, eine Genehmigung braucht, erfährt jeder in einem ortsansässigen Bürgerbüro. Ob ja oder nein, wird von den Kommunen unterschiedlich gehandhabt. Informationen bekommt man vielleicht auch auf der Webseite der jeweiligen Stadt oder Gemeinde. Über die Höhe der zu entrichtenden Gebühr müsste dann auch etwas stehen.

In der Regel wird für einen Garagenflohmarkt keine Gebühr erhoben, es sei denn, man möchte nicht nur gebrauchte Sachen veräußern. Wenn jemand durch Plakate auf seinen Garagenflohmarkt aufmerksam machen möchte, muss er für die Anbringung allerdings eine Genehmigung einholen und auch eine entsprechende Gebühr entrichten. Diese hängt unter anderen auch von der Anzahl der aufgehängten Plakate ab.